ATLAS File Studio
ATLAS File Studio ist das zweite unabhängige ATLAS-Plugin. Es soll Dateien in freigegebenen Home-Assistant-Pfaden bearbeiten, ohne standardmäßig freien Root-Zugriff zu erlauben.
Repository
- GitHub:
https://github.com/rockbaer2007/atlas-file-studio-plugin - Installationsseite:
https://rockbaer2007.github.io/atlas-file-studio-plugin/install.html - Repository-Datei:
https://raw.githubusercontent.com/rockbaer2007/atlas-file-studio-plugin/main/repository.json
Aktueller Stand
File Studio ist als installierbares ATLAS-Plugin veröffentlicht und kann über das Demo-Repository in Administration und Hub getestet werden.
- aktueller Plugin-Stand:
0.1.39 - aktueller Home-Assistant-App/Add-on-Stand:
0.1.177 - Dateibaum für den freigegebenen
/config-Bereich - flexible Zwei-Spalten-Oberfläche mit begrenzbarer Maximalbreite und Maximalhöhe
- kompakte Werkzeugzeile unterhalb von
Dateibaum /config, damit die Icons in schmaleren Ansichten nicht in die rechte Dateiliste rutschen - Datei- und Ordneraktionen direkt am Pfad: Datei anlegen, Ordner anlegen, neu laden und alle Ordner einklappen
- Editorfläche mit lokaler CodeMirror-6-Bündelung
- große Dateien scrollen innerhalb der Editorfläche, damit die Statuszeile unten sichtbar bleibt
- direkte Links öffnen Dateien auch dann, wenn sie tiefer liegen als der zuerst geladene Dateibaum, zum Beispiel Automation-Exporter-Ausgaben
- Syntax Highlighting für YAML, JSON, JavaScript, TypeScript und Markdown
- YAML-Prüfung vor dem Speichern mit Home-Assistant-Hinweisen für häufige Dateien wie
configuration.yaml,automations.yaml,scripts.yamlund Packages, inklusive typischer Root-Keys, Automations-/Script-Struktur und direkt eingetragener Secret-Werte - Speichern der aktuell bearbeiteten Datei
- automatische Backups vor dem Speichern, Verlaufsliste der letzten Sicherungen, Vergleich mit dem aktuellen Stand und Wiederherstellen einer ausgewählten Sicherung
- lokal speichern, Drag-and-drop-Upload, Mehrfach-Upload und Download
- Downloadnamen werden im Browser automatisch hochgezählt, zum Beispiel
configuration.yaml,configuration-1.yaml,configuration-2.yaml - Upload-Konflikte können im File-Studio-Dialog ersetzt, umbenannt oder abgebrochen werden
- Mehrfachauswahl für Löschen, Kopieren und Verschieben
- Papierkorb mit Wiederherstellen statt sofortigem endgültigem Löschen; das rechte Toolbar-Icon ist grau im leeren Zustand und rot, sobald Einträge vorhanden sind
- Favoritenleiste für häufig genutzte Dateien und Ordner
- farbige Dateityp-Icons mit kompakten Typ-Badges
- Suche mit Typfilter, optionaler Inhaltssuche, Trefferzeile und Inhaltsvorschau
- opt-in Problembericht im File-Studio-Dialog mit Vorschau und vorbereitetem GitHub-Issue-Link; der Bericht enthält keine Home-Assistant-Token, Provider-API-Keys oder Dateiinhalte
- ZIP-Inhaltsvorschau ohne Entpacken
/configals Standardwurzel- zusätzliche Pfad-Freigaben für
www,custom_components,addonsundparent-of-config - Add-on-Verzeichnis nur nach Admin- oder Add-on-Freigabe
- kein freier Root-Zugriff standardmäßig
Die Editor-Bibliothek wird lokal mit dem Plugin ausgeliefert. Dadurch braucht File Studio für die Codeansicht kein CDN und bleibt auch im Home-Assistant-Add-on-Betrieb nachvollziehbar versioniert.
Sicherheitsmodell
Der erste Plugin-Vertrag beschreibt eine feste Zugriffspolitik:
| Pfad | Standard | Freigabe |
|---|---|---|
/config | aktiv | ohne zusätzliche Freigabe |
/config/www | sichtbar als Fähigkeit | über Atlas Administration oder Add-on-Option |
/config/custom_components | sichtbar als Fähigkeit | über Atlas Administration oder Add-on-Option |
/addons | deaktiviert | über Atlas Administration oder Add-on-Option |
parent-of-config | deaktiviert | nur bewusst als Admin-Freigabe |
/ | deaktiviert | nicht standardmäßig erlaubt |
/config ist der normale Home-Assistant-Konfigurationsbereich. Dort liegen zum Beispiel configuration.yaml, automations.yaml, Dashboards, Themes, Blueprints, Skripte und lokale Webdateien unter www.
/addons wird für lokale Home-Assistant-Add-ons genutzt. Dort können eigene Add-on-Ordner mit Dateien wie config.yaml, Dockerfile, Startskripten, Icons und Dokumentation liegen. Weil Änderungen dort direkt installierbare Add-ons beeinflussen können, bleibt dieser Bereich in File Studio standardmäßig gesperrt und wird nur nach bewusster Freigabe in der Atlas Administration sichtbar.
Im Home-Assistant-App/Add-on-Betrieb kommen diese Freigaben aus der Add-on-Konfiguration. In Docker- oder Linux-Installationen steuert Atlas Administration dieselben Datei-Fähigkeiten. Plugins erhalten dabei keine rohen Dauer-Secrets, sondern nur den freigegebenen Pfadkontext.
Home-Assistant-Update-Hinweis
Nach jedem sichtbaren ATLAS-Update wird die Home-Assistant-App/Add-on-Version angehoben. Home Assistant vergleicht die installierte Version (old) mit der Repository-Version (target). Für diesen Stand sollte target mindestens 0.1.177 anzeigen. Wenn weiter eine alte Zielversion erscheint, im Add-on Store die Repository-Informationen neu laden und anschließend ATLAS aktualisieren oder neu starten.
Damit kann der Installations- und Update-Fluss bereits getestet werden, bevor echter Dateizugriff in der Add-on-Runtime freigeschaltet wird.
Nächste Ausbaustufen
- Home-Assistant-YAML-Hilfen weiter ausbauen, zum Beispiel mit echter Schema-/Service-Prüfung gegen eine verbundene Home-Assistant-Instanz
- Archiv-Unterstützung nach ZIP:
.rarinklusive RAR5,.tar,.tar.gz,.tgz,.gzund.gziplesen und extrahieren - Archiv-Extraktion zuerst sicher als Inhaltsliste und gezieltes Einzeldatei-Extrahieren, später mit geschützter Alles-extrahieren-Aktion
- optionaler Icon-/Logo-Studio-Workflow mit SVG- und PNG-Ausgabe
- Speichern von Icon-SVGs unter
/config/www/custom_local_icons/, wenn die passende Home-Assistant-Integration genutzt wird - Umschaltung zwischen
/configund dem Automation-Export-Ordner anzeigen, wenn der ATLAS Automation Exporter / Editor installiert ist
